Can-Am Spyder gekauft

Ich hab’ es getan! Am Samstag habe ich den Kaufvertrag für einen Can-Am Spyder unterschrieben. Nach der Probefahrt war mir eigentlich schon klar, dass ich infiziert bin mit dem Spyder-Virus, und am liebsten sofort mit einem Spyder vom Hof der Firma Sacksteder gefahren wäre.

Das war leider unmöglich, denn in Europa ist ausser den Vorführern bei den Händlern kein Spyder unterwegs. Die Auslieferungen an die Endkunden sollen aber angeblich noch in diesem Monat starten. Leider geht diese erste Auslieferung an mir vorbei. Meine Wartezeit wird voraussichtlich 8 Wochen betragen. Beim Sturm am Samstag machte mir das nichts aus. Heute sieht das aber schon wieder anders aus. Jetzt hätte ich den Spyder am liebsten vor der Tür stehen.

Ich bin mal gespannt, wie reibungslos die Überführung und Anmeldung in Luxemburg vonstatten gehen wird. Vermutlich wird mit Zoll und Anmeldung wieder ein halber Tag draufgehen.

Gekauft habe ich den Spyder übrigens bei der Firma Sacksteder in Saarlouis-Fraulautern. Ich hatte bereits bei meinen beiden vorherigen Besuchen einen sehr guten Eindruck von der Firma und ihrem sehr engagierten Geschäftsführer Thomas Sacksteder gewonnen. Dieser setzte sich am Samstag fort.

Jetzt heißt es für mich die Tage zählen, bis der Spyder endlich geliefert wird, und natürlich auch auf besseres Wetter zu hoffen.

Veröffentlicht unter Allgemein, Spyder | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Probefahrt mit dem Can-Am Spyder

Am Samstag konnte ich endlich den Can-Am Spyder Roadster bei der Firma Sacksteder in Saarlouis testen. Das Wetter war nicht sonderlich prickelnd, aber wenigstens regnete es nicht. Ausserdem war ich eigentlich eh viel zu aufgeregt, um mir Gedanken über das Wetter zu machen.

Vor der Probefahrt stand erst einmal ein etwas ungewöhnliches Prozedere auf dem Programm. Ich musste drei (!) Seiten Sicherheitshinweise studieren, und jede einzelne Seite durch meine Unterschrift als gelesen quittieren.

Dazu musste ich noch ein weiteres Formular ausfüllen, in dem so sinnige Sachen standen, wie “das Fahrzeug ist kein Motorrad”. Jede dieser Aussagen musste mit einem “OK” bestätigt werden. Mit dem Formular will BRP jede Form der Haftung ausschließen.

Ich unterschrieb auch dieses Formular und bekam danach eine Einweisung in die Eigenheiten des Spyders. Besonders auffällig sind der Rückwärtsgang, eine Feststellbremse und das Fehlen des Bremshebels am Lenker. Gebremst wird ausschließlich über das rechte Fußpedal.

Das war es dann auch schon mit der Einweisung. Es konnte mit der Probefahrt losgehen. Ich war vor allem gespannt auf das Fahrverhalten und die Ergonomie. Passt die Kiste für meine fast zwei Meter, oder wird es schnell unbequem?

Also Helm auf, Starterknopf gedrückt, und gefreut. Der 990er Rotax, der in ähnlicher Form auch in Aprilias zu finden ist bollert los. Nicht zu laut, schließlich gilt es Gesetze einzuhalten, der Spyder ist schließlich in ganz Europa zugelassen. Trotzdem, der Klang ist nicht schlecht.

Abgesehen vom Rückwärtsgang ist mir die Schaltung vom Moped vertraut. Der erste Gang ist unten, die Gänge 2 bis 5 werden hochgeschaltet. Ja, es sind nur fünf Gänge. Der sechste Gang wurde dem Rückwärtsgang geopfert. Dieser liegt übrigens unter dem ersten Gang. Um ihn zu erreichen muss beim Steppen auf den Schalthebel ein kleiner Hebel am Lenker gezogen werden. Im Rückwärtsgang wird übrigens automatisch die Warnblinkanlage aktiviert. Sicher keine schlechte Idee, rechnet doch wohl kaum einer damit, dass der Spyder auch rückwärts fahren kann.

Ich will aber nicht rückwärts fahren, sondern vorwärts. Ersten Gang eingesteppt, beherzt am Kabel gezogen und die Kupplung kommen lassen. Das Ding schießt gewaltig nach vorn. Gewaltiger, als ich erwartet hatte. Der Spyder hat mächtig Dampf. Kein Wunder bei 106 PS. Ich beschließe besser erst einmal langsam zu machen, und auch das Anfahren noch einmal zu probieren. Doch zuvor muss ich bremsen.

Noch ehe meine rechte Hand nach dem Bremshebel sucht, schießt mir durch den Kopf: “Kein Hebel, nur Pedal”. Ich latschte auf das Pedal und der Spyder stoppt. Das klappt schon mal, und erstaunlicherweise gewöhne ich mich schnell daran, den Spyder nur per Pedal zu verzögern.

Das zweite Anfahren mit weniger Gas gelingt geschmeidiger. Beim dritten Versuch stelle ich fest, dass die Leerlaufdrehzahl so hoch ist, dass der Spyder auf ebener Strecke sogar ganz ohne zusätzlich Gas zu geben anfährt. Einfach langsam die Kupplung kommen lassen, und los geht’s.

Genug Anfahren. Ich biege rechts ab. Einlenken, wie beim Auto oder Quad. Die Lenkung reagiert willig und sofort. Ich spüre die Servounterstützung deutlich. Ich steppe mich bis in den dritten Gang. Das Getriebe lässt sich gut schalten, und der Spyder zieht gut durch. Einige hundert Meter weiter ist ein Kreisverkehr.

Auweia. Wie ein Anfänger in der ersten Fahrstunde hopple ich durch den Kreisverkehr. Der Spyder bockt unwillig und ich finde keine saubere Linie. Also gleich noch eine Runde durch den Kreisverkehr und noch eine. Es klappt immer besser. Mir fällt auf, dass bei vollem Lenkeinschlag lange Arme von Vorteil sind.

Als ich den Kreisverkehr einigermassen zügig beherrsche habe ich auch genug von dieser langsamen Fahrübung und mache mich auf die Landstraßen in der Umgebung von Saarlouis Fraulautern. Ich fasse immer mehr Vertrauen in den Spyder. Das Ding geht ab, wie Schmitz Katze und ich spüre das Dauergrinsen im Gesicht.

Das Handling des Spyders ist keine Geheimwissenschaft. Wenn man sich daran erinnert, nicht auf einem Motorrad zu sitzen, geht die Bedienung des Spyders leicht von der Hand. Sicher dürften Quad- und ATV-Fahrer einen Vorteil haben. Dennoch, auch wer vom Motorrad auf den Spyder umsteigt, oder gar keine Erfahrungen in dieser Richtung hat, dürfte mit dem Spyder schnell glücklich werden. Alles eine Frage der Fahrpraxis.

Ich düse eine Weile durch die Gegend und erfreue mich am sauber schaltenden Getriebe, welches lediglich das Einlegen des ersten Gangs mit einem lauten Plonk quittiert.

Jetzt aber mal den Rückwärtsgang probieren. Wie war das? Anhalten, Hebel am Lenker ziehen und vom ersten Gang aus runterschalten. Klappt vorzüglich. Der Spyder fährt rückwärts.

Vorwärts macht es aber deutlich mehr Spaß. Dank der geschwindigkeitsabhängigen Servolenkung lässt sich der Spyder auch bei niedrigen Geschwindigkeiten leicht und locker dirigieren. Bei höheren Geschwindigkeiten nimmt sich das System zurück.

Schlechte Nachrichten für die Drift-Fraktion: Dank diverser Sicherheitssystem geht auf dem Spyder nichts in dieser Richtung. Das System greift sofort ein, und bremst den Piloten ein, wenn er es zu ungestüm angeht. Immerhin ist auch ein ABS mit an Bord.

Es ist saukalt und ich bin bei langsamer Fahrt (Stadtverkehr) froh darüber, dass mir beim Spyder fahren nicht nur warm ums Herz, sondern auch ums rechte Bein wird. Das kriegt nämlich die Abluft des Kühlsystems ab. Bei höheren Geschwindigkeiten fällt das nicht weiter auf. Wie es im Sommer ist, muss sich noch zeigen.

Meine größte Sorge, eine nicht passende Ergonomie, hat sich zum größten Teil zerstreut. Ich komme gut mit den Gegebenheiten zurecht, wenn auch eine modifizierte Rastenanlage in Kombination mit einem anderen Lenker für meine Bedürfnisse besser passen würden. Es geht aber auch ohne, und das sogar recht gut.

Ich bin jetzt jedenfalls mit dem Spyder-Virus infiziert, und werde mir definitiv einen bestellen. Mit ein wenig Glück wird er dann im Mai ausgeliefert. Schade eigentlich, denn ich hätte den Spyder auch direkt mitgenommen.

Veröffentlicht unter Allgemein, Spyder | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Meine erste echte Spyder-Begegnung

Am Anfang dieser Woche war es dann endlich soweit. Ich hatte meine erste echte Begegnung mit dem Can-Am Spyder. Diese Begegnung bescherte mir zwei positive Erfahrungen. Eine dritte – hoffentlich auch – positive Erfahrung steht mir noch bevor.

Am vergangenen Montag machte ich mich auf den Weg zur Firma Sacksteder nach Saarlouis-Fraulautern ins Saarland. Bisher kannte ich das Unternehmen nur vom Namen, und wusste, dass die Firma engagiert Quads und ATVs verkauft. Auf den rund 80 Kilometern Fahrt nach Saarlouis fühlte ich mich, wie ein kleiner Junge kurz vor der Bescherung. Enorme Vorfreude machte sich in mir breit.

Um kurz nach neun traf ich in Saarlouis-Fraulautern ein und wurde gleich angenehm begrüßt. Vor dem Showroom der Sacksteders parkte ein silberner Can-Am Spyder. Der Spyder wirkte so viel niedriger, als in den Prospekten und auf den Pressefotos. Ob ich da mit meinen fast zwei Metern überhaupt ordentlich drauf passe?

Ich kannte das Unternehmen bisher nur vom Namen, und wußte, dass die Firma engagiert Quads und ATVs verkauft. Ich traf um kurz nach neun in Saarlouis ein, und wurde gleich angenehm überrascht. Vor dem Showroom der Firma Sacksteder parkte ein silber-schwarzer Can-Am Spyder.

Ich staunte nicht schlecht, denn der Spyder ist deutlich niedriger, als er in den Prospekten und auf den Pressefotos wirkt. Ob ich da mit meinen fast zwei Metern überhaupt ordentlich drauf passe? Erste Zweifel machten sich breit.

Im Showroom begrüßte man mich gleich freundlich, bedrängte mich aber nicht, sondern ließ mich erst einmal in Ruhe. Das ist etwas, was ich sehr schätze. Ich mag guten Service und gute Beratung. Trotzdem möchte ich, wenn ich in einen Laden gehe, erst einmal selber und ohne Verkäufer im Nacken auf Erkundungstour gehen. Aufdringliche Verkäufer nerven nämlich. Ich schaute mich also in Ruhe um, und entdeckte zwischen all den diversen Quads und ATVs sofort Spyder Nummer zwei. Diesmal in der gelben Variante. Ich nahm den Spyder sofort unter die Lupe, und das Grinsen in meinem Gesicht muss schon zu diesem Zeitpunkt sehr breit gewesen sein. Der Haben-Wollen-Faktor war wieder einmal gestiegen.

Nun kam ein Mitarbeiter der Firma Sacksteder ins Spiel und fragte mich, ob er helfen könne. Klar, jetzt konnte er, denn ich hatte eine Menge Fragen. Der nette Mitarbeiter beantwortete mir kompetent alle Fragen. Dann erfolgte endlich die erste Sitzprobe. Der Punkt, der mir am meisten Bauchschmerzen gemacht hatte.

Die Sitzbank ist breit und macht einen bequemen Eindruck. Selbst mit meinen fast zwei Metern fühlte ich mich nicht, wie der berühmte Affe auf dem Schleifstein. Allerdings wird der Kniewinkel doch recht spitz. Etwas tiefere Fußrasten, oder gleich eine verstellbare Rastenanlage wären sicher optimal. Gibt es aber nicht, weder für Geld, noch für gute Worte.

Hier sind die Zubehörspezialisten gefragt. Vielleicht bietet einer der Cracks so etwas irgendwann auch mal an. Irgendwann heißt, wenn mal genügend Spyder auf der Straße sind, und sich die Entwicklung für die Zubehörhersteller auch lohnt. Denn, wo kein Markt, da kein Anbieter.

Sei es drum, die schon recht sportliche Sitzposition ist im Stand nicht unbequem. Wie sich das allerdings auf der Straße darstellt kann ich noch beurteilen. Dazu ist eine Probefahrt unbedingt nötig.

Genau, eine Probefahrt möchte ich ja auch noch machen. Also fragte ich flugs danach. Der Sacksteder Mitarbeiter entschuldigte sich, und verschwand kurz. Zurück kam er dann mit einem der Geschäftsführer der Firma. Thomas Sacksteder heißt der gute Mann, und er bot mir erst einmal einen Kaffee an.

Eine Probefahrt sei jederzeit möglich, meinte er. Ich hatte aber weder Helm noch Jacke dabei, und es war saukalt. Also verschob ich notgedrungen die Probefahrt, obwohl es mir schon sehr in den Fingern gejuckt hat, und mir Thomas Sacksteder sogar einen Helm organisieren wollte. Das nenne ich Service.

Wenn das Wetter mitspielt, dann werde ich am Samstag noch einmal nach Saarlouis fahren, um die Probefahrt nachzuholen.

Eine schlechte Nachricht hatte Thomas Sacksteder aber doch für mich parat. Sollte ich mich für einen Kauf entscheiden, würde ich bis Juni/Juli warten müssen. Die erste Spyder-Auslieferung soll im April erfolgen, und ist bereits verkauft. Die nächste soll dan eben erst im Sommer kommen, was sehr schade ist, denn dann ist die Hälfte der Saison schon vorbei.

Schade, aber nicht zu ändern. Jetzt freue ich mich erst einmal auf die Probefahrt.

Meine positiven Erfahrungen?

Die Firma Sacksteder macht einen sehr kompetenten Eindruck, und weiß, wie man mit potenziellen Kunden umgeht. Das macht Laune.

Der Spyder selber macht auch in Natura einen genialen Eindruck.

Veröffentlicht unter Allgemein, Spyder | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Can-Am Spyder Roadster? Was’n das?

Den Can-Am Spyder Roadster einzuordnen ist recht schwer. So hat BRP nicht unrecht, wenn sie behaupten, der Spyder würde eine eigene Fahrzeugkategorie definieren.

Auf den ersten Blick wirkt der Spyder wie ein Snowmobil, an dem die Kufen gegen Räder getauscht wurden. So falsch ist das nicht, wenn man bei der Optik bleibt, denn BRP hat Erfahrung im Bau von Snowmobilen und Jetskis, und irgendwo ist der Spyder die Umsetzung dieser Fahrzeugkonzepte auf die Straße.

Auf den zweiten Blick ist der Spyder dann doch eher ein Mittelding aus Motorrad und Quad. Vom Motorrad stammt beispielsweise das Rotax-Aggregat, und geschaltet wird ebenfalls per Fuß. Das Fahrverhalten ähnelt allerdings eher einem Quad oder ATV, denn der Spyder neigt sich nicht, und gelenkt wird genau dahin, wohin gefahren wird.

Es ist relativ schwer den Can-Am Spyder mit Worten zu beschreiben. Eine Probefahrt, ein genaues persönliches unter die Lupe nehmen ist deutlich hilfreicher. Das Konzept des Fahrzeugs ist einfach zu eigenständig, als dass man es direkt in eine Schublade stecken kann.

In technischen Details möchte ich mich an dieser Stelle nicht verlieren, nur soviel in Kürze: 106 PS, Rotax V2-Motor mit 998ccm, 5-Gang-Getriebe mit Rückwärtsgang, dynamische Servolenkung und zahlreiche elektronische Helferlein für die Sicherheit und Stabilität sind an und im Spyder verbaut.

Die Sitzhöhe fällt mit rund 70 cm recht moderat aus. Die Sitzposition ist leicht nach vorn gebeugt, der Kniewinkel sportlich.

Der Spyder klingt wie ein Motorrad, wird geschaltet wie ein Motorrad, man sitzt wie auf einem Motorrad, der Spyder ist aber kein Motorrad. Um den Spyder zu fahren ist in Deutschland und den meisten anderen europäischen Ländern ein Autoführerschein nötig.

Der Spyder wird, wie alle anderen Trikes, als Dreiradwagen eingestuft. Das sollte man bei einer Fahrt mit dem Spyder auch im Hinterkopf haben. Der Spyder neigt sich nicht in Kurven.
Ein Bremshebel am rechten Lenkerende? Fehlanzeige. Gebremst wird der Spyder ausschließlich über das Fußpedal. Umdenken ist also vor allem für Motorradfahrer angesagt. Keine Bange, man gewöhnt sich schnell daran.
Etwas mehr Eingewöhnung braucht das Lenkverhalten. Es wird in die Richtung gelenkt, in die gefahren wird. Also so wie bei einem Auto, oder einem ATV/Quad. Richtig praktisch ist die dynamische Servolenkung, die sich an die gefahrene Geschwindigkeit anpasst. Gerade auf langsamen Passagen ist die Servo-Unterstützung eine prima Sache.

Mit einem Quad lässt sich vortrefflich um Kurven driften, mit dem Spyder geht das nicht. Dafür sorgen die Sicherheitssysteme, deren Herzstück das VSS ist. Das Fahrzeugstabilisierungssystem besteht aus ABS, Traktions- und Stabilitätskontrolle. Mit diesen Sicherheitsfeatures dürfte BRP am oberen Limit des Machbaren operieren.

Also unbedingt eine Probefahrt machen, der Spyder macht auch ohne Drifts sehr viel Spaß, und kann, wenn man das Fahrzeug beherrschen gelernt hat, richtig sportlich bewegt werden. Aber Obacht: die Gefahr, nach einer Probefahrt gleich zu bestellen ist groß.

Den einzigen Nachteil teil der Spyder mit allem, was neu und begehrt ist. Die Lieferzeiten sind lang. Zunächst werden von BRP die Bestellungen abgearbeitet, die bereits seit dem letzten Jahr vorliegen. Man kann sich also locker auf einige Monate Wartezeit einstellen.

Veröffentlicht unter Allgemein, Spyder | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Ich will einen Spyder

Ich weiß gar nicht mehr genau, wann ich zum ersten mal auf den Can-Am Spyder Roadster gestoßen bin. Es muss gegen Ende des vergangenen Sommers gewesen sein. Durch Zufall stieß ich auf ein paar Fotos auf der kanadischen Herstellerseite. Diese Fotos im Internet reichten aus, um mir den Mund wässrig zu machen.

Auf so ein Fahrzeug, wie den Spyder habe ich gewartet. Mehr Dampf, als ein Quad oder ATV, eine geniale Optik und – ja, ich habe Familie – auch ein umfangreiches Sicherheitspaket lockten mich, ohne auch nur einen Meter gefahren zu sein.

Ich studierte die Infos auf der Herstellerseite immer wieder, und der Sabberfaktor stieg, als ich mitbekam, wie die ersten Spyder in Kanada und den USA ausgeliefert wurden. Mein Verlangen nach einem Spyder stieg immer mehr. Doch es gab keine Möglichkeit einen Spyder in Europa unter die Lupe zu nehmen.

Denn eines war für mich klar. Blind bestellen würde ich nicht. Ich bin nicht gerade klein, und die Ergonomie muss schon passen. Zu oft wurde ich schon durch unangenehme Sitzpositionen enttäuscht. Ausserdem wollte ich wissen, ob ich das Biest überhaupt würde bändigen können.

Im Herbst kam dann der Spyder nach Europa. Es wurde eine Demo-Tour angeboten, und ich erhielt eine Einladung nach Belgien. Lebt man in Luxemburg wird man von den Leuten bei BRP erst einmal automatisch Belgien zugeschlagen. Nicht weiter tragisch, aber in meinem Fall konnte ich die Einladung aus beruflichen Gründen leider nicht annehmen.

Der Herbst ging, und der Winter kam. Ich war mir immer sicherer, dass der Spyder das nächste Fahrzeug für mich werden soll, wenn denn alles passt. Es fehlte eigentlich nur eine Probefahrt.

Ich war mir sicher, dass ich nicht der einzige in Europa bin, der gesteigertes Interesse am Can-Am Spyder hat. So entschied ich mich dazu, das www.SpyderForum.de ins Leben zu rufen, die erste deutschsprachige Can-Am Spyder Community.

Vielleicht hilft ja der Austausch mit anderen Spyder-Interessierten, die Wartezeit bis zur Probefahrt zu verkürzen.

Veröffentlicht unter Spyder | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar