Zugegeben, iBooks auf dem iPad sieht richtig schick aus. Das Buchregal macht richtig was her, und das animierte Blättern durch Ebooks im epub-Format macht Spaß. Anders sieht es aus, wenn es um die Darstellung von PDFs geht. Animiertes Blättern fällt weg, und das Rendern der Darstellung dauert für meinen Geschmack auch ein wenig lang.
Wie es besser geht zeigt die App GoodReader for iPad (affiliate Link). Das Programm ist ein alter Bekannter vom iPhone, macht aber erst auf dem iPad richtig Sinn. Das kleine Stück Software kostet aktuell schmale 0,79 Euro und wurde zu meinem bevorzugten PDF-Reader auf dem iPad.
Warum? Nun, zuerst mal macht GoodReader das, was es soll. Es stellt PDFs in sehr guter Qualität dar. Ein- und auszoomen funktionieren fix, und auch bei großen Dateien ging die App bei meinen Versuchen nicht in die Knie. Zusätzlich zu PDFs stellt GoodReader noch eine Reihe weiterer Formate dar.
Während iBooks via iTunes befüllt werden will, führen es beim GoodReader viele Wege nach Rom. Zunächst mal klappt es über die Im-und Export-Funktion in iTunes. Zusätzlich gelingt der Dateitransfer unter anderem via WiFi-Verbindung, Mobile.Me, Webbrowser, Email und FTP-Server. Mit der Desktop-App GoodReaderUSB (für Mac und Windows) gibt es eine weitere Möglichkeit per USB und ohne iTunes zu bemühen Dateien zwischen dem GoodReader und dem Rechner hin- und herzuschieben.
Im gewöhnungsbedürftigen Menü der App stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Verwaltung der Dateien bereit. Ordner können erstellt, Dateien verschoben und gelöscht, oder mit einem Passwort gegen unberechtigten Zugriff geschützt werden.
Ich kann allen, die ab und an PDFs auf dem iPad lesen wollen, den GoodReader wärmstens empfehlen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist mit 0,79 Euro unschlagbar (affiliate Link).